DieChronik

Eine Geschichte von Handwerk, Haltung und Hingabe

Seit 1947 steht Gössl für Qualität, Handwerk und eine besondere Form von Beständigkeit. Was heute als führende Marke der Premium- und Luxustracht gilt, begann in den entbehrungsreichen Jahren nach dem Krieg – mit einer kleinen Schneiderei, großem handwerklichem Können und dem festen Willen, aus wenig etwas Besonderes zu machen.

In einer Zeit, in der neue Werkstoffe kaum verfügbar waren, wurde vorhandene Kleidung und Wäsche sorgfältig aufgetrennt, weiterverarbeitet und zu Neuem geformt. Aus dieser Notwendigkeit entstand eine Haltung, die Gössl bis heute prägt: der respektvolle Umgang mit Werkstoffen, die Liebe zum Detail und der Anspruch, Dinge so zu fertigen, dass sie Bestand haben.

Als die ersten Stoffe wieder verfügbar wurden, entwickelte sich aus der kleinen Schneiderei Schritt für Schritt ein Unternehmen, das Tracht neu dachte – mit handwerklicher Tiefe, gestalterischem Anspruch und einem feinen Gespür für das, was zeitlos schön bleibt. Über Jahrzehnte hinweg wuchs Gössl zu jener Marke heran, die heute in der Welt der Tracht Maßstäbe setzt.

1947

Der Anfang in Salzburg

Grete und Leopold Gössl gründen die Grete Gössl OHG als Wäscheerzeugung und Schneiderei in Salzburg. In den ersten Jahren werden aus Mangel an neuen Stoffen alte Kleidungsstücke und Wäsche recycelt und mit großer Sorgfalt zu Neuem verarbeitet.

1963

Der Schritt zur Trachtenmarke

Gössl spezialisiert sich auf die Herstellung von Blusen und Dirndlblusen. Damit ist der Grundstein für die Entwicklung zur Trachtenmarke gelegt. In den folgenden Jahren wird das Sortiment Schritt für Schritt erweitert.

1985

Neue gestalterische Impulse

Mit der Designer-Kollektion Fallwick, die in Zusammenarbeit mit Helmut Lang entsteht, öffnet sich Gössl neuen modischen Perspektiven und unterstreicht seinen Anspruch, Tradition und zeitgemäßes Design miteinander zu verbinden.

1991

Wachstum und neue Märkte

Mit der Übernahme der Lodenmantel-Marke SALKO erweitert Gössl sein Sortiment und stärkt zugleich seine Position im hochwertigen Trachten- und Lodenbereich. Zugleich beginnt die Erschließung internationaler Märkte.

1999

Verantwortung für das Handwerk

Mit der Gründung der Erzherzog-Johann-Stiftung setzt Gössl ein Zeichen für die Förderung und Bewahrung traditioneller Handwerkskunst – als Ausdruck jener Werte, die das Unternehmen seit jeher tragen.

2002

Die Marke wird erlebbar

Die ersten eigenen Gössl Markengeschäfte eröffnen. Was mit einem Geschäft beginnt, wächst in den darauffolgenden Jahren zu einem weitreichenden Netz an Standorten, an denen Gössl mit persönlicher Beratung und besonderem Gespür für Stil erlebbar wird.

2005

Das Gwandhaus wird ausgezeichnet

Für das Konzept des Gwandhauses wird Gössl mit dem Tourismus-Staatspreis ausgezeichnet – eine Würdigung für einen Ort, an dem Tracht, Gastlichkeit, Handwerk und Lebensart auf besondere Weise zusammenfinden.

2009

Die Krönung des Sortiments

Mit der Einführung der Gössl Edition entsteht eine Linie, die den luxuriösesten und handwerklich anspruchsvollsten Ausdruck der Marke verkörpert. Exklusive Werkstoffe, außergewöhnliche Verarbeitung und limitierte Modelle machen sie zur Spitze des Sortiments.

2013

Die dritte Generation

Mit MMag. Maximilian Gössl tritt die dritte Generation in das Familienunternehmen ein. Damit wird die Geschichte von Gössl weitergeführt – mit Respekt vor der Herkunft und dem Blick nach vorne.

Heute

Tradition mit Zukunft

Aus einer kleinen Salzburger Schneiderei ist über Jahrzehnte hinweg ein Familienunternehmen geworden, das als eine der führenden Marken für Premium- und Luxustracht gilt. Tief verwurzelt in der alpinen Lebensart und getragen von höchstem Qualitätsanspruch entwickelt Gössl seine Welt aus Tracht, Handwerk und Stil bis heute behutsam weiter – immer mit dem Ziel, Gwand zu schaffen, das Bestand hat und Generationen verbindet.