Gössl schreibt Geschichte

„Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber verweilen kann er dort nicht lange.“ (Georg Bernhard Shaw)





Wie sehen Sie die prägenden Ereignisse der führenden Trachtenmarke?

Gerhard Gössl: „Der Grundstein wurde mit der Unternehmensgründung 1947 in Salzburg durch die Eltern gelegt. Das umfangreiche Trachtenblusen-Sortiment, auf das sich Gössl seit 1963 spezialisiert hatte, ist heute eine Hommage an die Anfänge von Gössl. Diese Gössl Bluse etwa aus feiner Baumwolle ist zart von Hand gereiht und als ‚Kirtagsbluse’ mit einer kostbaren Makramée-Arbeit handbestickt. 1979 wurde das Pfoad in die Kollektion aufgenommen und begründet eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte."

Dem Grundsatz Erzherzog Johanns ‚getreu dem guten Alten aber nicht minder offen für das Neue’ – verpflichtet, wurde im Jahr 1983 der Verlag geschaffen. Mit der Herausgabe des Gössl Journals‚ Gwandhaus’ schreiben wir seitdem buchstäblich ‚Geschichte’; und: Geschichten über das Paradies – unsere Heimat.“

Das Gwandhaus als Sinnbild für Gössl.

Gerhard Gössl: „Aus dem Gwandhaus kommt das Gössl Gwand. Wie eine zweite Haut bietet es Schutz in den täglichen Begegnungen mit Wind und Wetter, dem Verkehr auf der Straße und der Betriebsamkeit im Büro. Und behutsam legt es eine zarte Schicht der Zugehörigkeit über den Körper. Das Gwandhaus als dritte Haut beherbergt all die Genüsse eines erfüllten Tages. Von der Geburt der Idee bis zur finalen Veredelung erlebt man hier, wie das Gwand entsteht. Und die in die Modelle bedeutungsvoll eingewobene Botschaft des Gwandhauses strahlt aus – auf die Gössl-Geschäfte und auf die Fachgeschäfte, wo man Gössl kaufen kann.“